Neue Er(b)folge im Hause Porsche: die überarbeiteten Boxster und Cayman fahren vor. Sie treffen auf weitläufige Claims, welche die Vorgänger in nur wenigen Jahren erfolgreich abgesteckt haben. Bei dem Generationswechsel von Porsche Boxster und Cayman greift das bewährte „911-Prinzip“: viele kleine und aufeinander abgestimmte Änderungen treiben die Perfektion voran. Mit neuen Motoren, neuer Spitzenleistung von bis zu 320 PS, dem schnell schaltenden optionalen PDK Getriebe, neuen Abstimmungen der Fahrwerke und behutsam überzeichneten Designs dürften die beiden Porsche den Aufwärtstrend der Modellreihen fortsetzen. Insofern erlauben wir uns schon vor der ersten Testfahrt ein wegweisendes Urteil: der Generationswechsel verspricht eine erfolgreiche Erbfolge.
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Porsche legt nach. Die verzweigte Porsche 911-Familie, bestehend aus Coupé, Cabriolet und Targa, hat den Generationswechsel bereits überzeugend hinter sich gebracht. Jetzt sind die bislang sehr erfolgreichen Kompaktsportler an der Reihe: Boxster und Cayman.
Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Schwestermodelle optisch nun getrennte Wege gehen. Front- und Heckpartien von Boxster und Cayman sind deutlich differenziert. Der Cayman wirkt jetzt aufgrund komplett neuer Frontschürze gedrungener und tatsächlich so, als sei er komplett aus einem fließenden Gussmetall, das im richtigen Moment erstarrt ist – einfach eine perfekte Form. Dazu tragen auch die Leuchtelemente in Form von aparten Mandelaugen bei, die insbesondere das Heck noch attraktiver machen. Dies ist auch beim Boxster so. Beide Fahrzeugtypen profitieren zudem in allen Motorisierungen von einer stattlichen Leistungskur. Bis zu 320 PS sind nun im Cayman S verfügbar. Das sichert ungebremsten Vortrieb bis zu knapp 280 km/h. Von „Einstiegs-Porsche“ möchte man da nicht mehr reden. Boxster und Cayman definieren eine Klasse für sich.